AUSSTELLUNGEN IM SCHUTENRAUM in der Gflk

kuratiert von Corinna Koch

 

Nach der Tätigkeit der Schute 2002 wurde Corinna Koch eingeladen, parallel zur Tätigkeit der Biologischen Forschungsstation ein ergänzendes künstlerisches Programm für die erweiterte Schute zu entwickeln. Da jedoch die Schute aus städtisch-bürokratischen Gründen nicht, wie eigentlich geplant, schon im folgenden Jahr weiter genutzt werden konnte, wurde in der Galerie für Landschaftskunst für Korinna Koch der Schutenraum eingerichtet. Hier kuratierte Corinna Koch von 2003 bis 2006 Ausstellungen mit vor allem jüngeren Hamburger Künstlerinnen und Künstlern zur Vorbereitungen zukünftiger künstlerischer Vorhaben im Mehrzweckraum / Silberraum auf der Schute.

Der Schutenraum hatte zwei Zimmer. Im Vorderzimmer fanden die Ausstellungen statt. Im Hinterzimmer entstand nach und nach ein Archiv der Ausstellungen und ein Bild künstlerischer Vorstellungen für die Arbeit im Mehrzweckraum / Silberraum auf der Schute.

Ab Sommer 2006 verlagerte sich die Arbeit vom Schutenraum in das Mehrzweckhaus /Silberraum auf der Schute in Hamburg-Wilhelmsburg. Der Archivraum in der Gflk wurde aber weiterhin ergänzt und begleitete die Tätigkeit Corinna Kochs mit der Schute.

Im Sommer 2007 beendete Korinna Koch den Schutenraum.

 

Dokumentation des Archivraums und der Ausstellungen:

 

ARCHIV SCHUTENRAUM

Sammlung und Präsentationen 2003 - 2007:

(Arbeiten aus der Sammlung des Schutenraumes stehen zum Verkauf. Die Einnahmen dienen der Finanzierung der Schute.)

 

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AUSSTELLUNGEN 2004 bis 2006:

 

:: 26.3. bis 8.4.2004

Frank Lüsing in Zusammenarbeit mit Oliver Kochta: "Travel with a Donkey"

Film von Frank Lüsing und Oliver Kochta, 2001

Der Film zeigt die Wanderung der beiden Künstler mit dem Esel Clayde im südfranzösischen Gebirge und trägt den Titel des gleichnamigen Reiseberichts von Robert Louis Stevenson. Man erlebt, wie der Esel sich als ein hilfreicher, sensibler und hoch intelligenter Begleiter im alltäglichen Umgang und in besonderen Situationen erweist. Im Laufe der Zeit entwickeln sich die drei Reisenden zu einer komödiantischen Reisegesellschaft.

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:: 14.4. bis 30.4.2004

Frank Lüsing: "Jestem z Oronska" (Ich bin aus Oronsko)

Filmdokumentation mit Frank Lüsing, 1995

 

Dieser Film entstand während eines Stipendiumaufenthalts im „Zentrum für Polnische Skulptur“. Das Zentrum liegt inmitten einer idyllischen Park- und Schlossanlage im Dorf Oronsko. Seit den sechziger Jahren war Oronsko Produktions-und Präsentationsort für Skulpturen. Die meisten der vor Ort entstandenen Kunstwerke wurden von den Künstlern über Jahre in diesem Park hinterlassen. Frank Lüsing folgte dieser Tradition und verteilte in einer hindernisreichen Gabelstaplerfahrt jede Menge eigener Portraitbüsten.

 

:: 5.5. bis 15.5.2004

Frank Lüsing in Zusammenarbeit mit Alexander Rischer:

"The disqualified Round Towers of Ireland"

Film von Frank Lüsing und Fotografien von Alexander Rischer, 1998-2003

 

Film und Fotografien zu den "Round Towers" in Irland. Der Rundturm ist eine für Irland typische Architektur. Die noch bestehenden Türme stammen aus den Jahren 900-1100 n.Chr. Es kommt häufig vor, dass ein paar herumliegende Steine, Ruinen von Windmühlen, alte Festungstürme oder Grabmonumente für „echte” Rundtürme gehalten werden. Seit 1998 unternehmen Frank Lüsing und Alexander Rischer mehrere Reisen, um diese Türme zu „disqualifizieren“. Zusätzlich zu der humorvollen Videoreportage, die wesentlich mit den formalen Elementen der klassischen Lehrdokumentation arbeitet, entstand eine fotografische Dokumentation. (www.roundtower.de)

 

 

:: 4.9. bis 6.11.2004

Stef Heidhues: „Korridor“

PDF des Pressertextes zur Ausstellung

 

 

:: 4.12.2004 bis 2.1.2005

Stefanie Becker: „Safari 2 - komplett“

Fotoinstallation und Buchprojekt

PDF des Pressetextes zur Ausstellung

 

:: 9.4. bis 18.6.2005

Jelka Plate: „Handgemachte Waren-Häuser“

PDF der Einladungskart (1 MB)

PDF des Pressetextes zur Ausstellung

 

 

:: 29.6. bis 6.8.2005

Rekolonisation: „Aladin Center“

Eine Ausstellung mit Filmstills von Rekolonisation, Josef Hinrichsen und Adrian Schweigert.

Text: Rekolonisation über ihre Arbeit (PDF)

 

Parallel dazu:

:: 29.6. bis 6.8.2005

Lutz Krüger: „Relektüre“

Video zu dem Buch 'Kunst als sozialer Raum' von Nina Möntmann.

Nina Möntmann ist Kunstkritikerin. Im Jahre 2002 ist im Verlag der Buchhandlung Walther König ihr Buch 'Kunst als sozialer Raum' erschienen. Am Beispiel von Andrea Fraser, Martha Rosler, Rirkrit Tiravanija und Renee Green (u.a.) wird darin über die für die gegenwärtigen Gesellschaftsformen wichtigsten sozialen Räume geschrieben: Den Handlungsraum, urbanen Raum, institutionellen Raum und kulturellen Raum.

Das Video 'Relektüre' (2004/ca. 5 Min.) von Lutz Krüger zeigt die investigative Adaption dieser elaborierten Ausführungen zur Geschichte des Ausstellungsraumes.

Edition „Relektüre“, 2005

von Lutz Krüger in Kooperation mit dem Arbeitsraum zum Forschungsschiff, Auflage: 5 (+ 2 AP), Preis: € 250,-

 

 

:: 24.9. bis 22.10.2005

Ruth May: „Schlechte Verstecke“

Pressetext zur Ausstellung (PDF)

 

 

:: 26.11. 2005 bis 25.3. 2006

Rupprecht Matthies: „Wo sollen wir anfangen?!“

Pressetext zur Ausstellung (PDF)

Ausstellungsdokumentation zum herunterladen (PDF 329 KB)

 

::7.4. bis 20.5.2006

Susanne Luptovits: „Render on the Fly“

Pressetext zur Ausstellung (PDF)

PDF der Einladungskarte (154 KB)

Die Installation besteht aus einer Projektion auf die Wand, einem Monitor, einem runden Spiegel und Lautsprechern.

Der Monitor steht mit der Vorderseite zur Wand, sodaß das gezeigte Bild nur in dem runden Spiegel gut zu sehen ist, der gegenüber an der Wand lehnt.

 

Das Bild zeigt ein Rauschen, das sich langsam und stetig verformt.

 

Die Projektion zeigt Nebel, der sich langsam bewegt. Erst bei längerer Betrachtung wird deutlich, daß es sich nicht immer um seine ursprüngliche Bewegung handelt. Fast unmerklich wird der Fluß des Nebels immer langsamer, hält dann inne und läuft schließlich rückwärts, variiert in seiner Geschwindigkeit oder das Bild fängt an, sich nach und nach in Pixel aufzulösen, um sich dann wieder neu zusammenzufügen. Immer wieder setzen Geräusche ein, die sich beispielsweise von einem Schnalzen zu einem Rhythmus verdichten. Für eine Weile bewegt sich die Projektion zum Sound, bis dieser wieder verstummt und das Nebelbild still weiterwandert.

 

Der immer wiederkehrende Sound hat eine eigene, von der Projektion unabhängige Quelle und scheint wie in Filmen aus dem "Off" zu kommen. Die Boxen sind so an die Decke montiert, daß sie wie ein eigenständiges Element wahrgenommen werden können.

 

Der Projektor steht offen auf dem Boden.

 

Der Titel „Render on the Fly“ ist ein technischer Begriff zur Berechnung von Effekten der digitalen Bildbearbeitung.