Galerie C V

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Galerie C&V

Als Galerie C&V arbeiten Alexander Mayer, Jo Zahn und Jörn Zehe seit 2007 zusammen.

Die Gruppe entstand aus der gemeinsamen Organisation des Ausstellungsprogramms „Copieren und Verfälschen“ im Künstlerhaus Frise in Hamburg. 2009 fand in der Kunsthalle Exnergasse in Wien eine Weiterführung der Reihe unter dem Titel „Kommentar als selber was“ statt.

2010, vierzig Jahre nach der Eröffnung der Ausstellung „A Decade of California Color“ in der Pace Gallery, New York, zeigteGalerie C&V bei Dorothea Schlüter in Hamburg Ergebnisse einer Recherche zu einem gefälschten Exemplar des Kataloges dieser Ausstellung. „Another Decade of California Color“ waren zwei Reisen nach Los Angeles und zahlreiche Gespräche mit den 1970 an der Ausstellung beteiligten Künstlern vorausgegangen.

Eine Fortführung dieses Projekts wurde 2012 bei Essays and Observations in Berlin präsentiert. Die Ausstellung „Suitable for Framing“ rollte den Fall eines im gefälschten Katalog reproduzierten Kunstwerks der West Coast Art parallel zu der im Martin Gropius Bau gezeigten Schau „Pacific Standard Time“ erneut auf.

Seit 2014 arbeitet die Künstlergruppe an einer Recherche zu Impatiens glandulifera. Diese Pflanze, auch unter dem Namen „Indisches“ oder „Drüsiges Springkraut“ bekannt, wurde 1839 von dem englischen Botaniker John Forbes Royle aus Nordindien nach London gebracht und im Botanischen Garten Kew Gardens als Zierpflanze kultiviert. Seit einigen Jahren wird sie in Westeuropa als Eindringling und invasive Art massiv bekämpft und spaltet die Natur- und Umweltschützer in Gegner und Befürworter. Stationen der Forschung über das Indische Springkraut und dessen Herkunft, Verbreitung und Bekämpfung waren unter anderem Bangalore (Indien), Zirnberg/Oberpfalz, Worpswede und Bad Tölz.


Galerie C&V zu Gast bei der GFLK:






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