Schute
Die SCHUTE war das Forschungsschiff der Galerie für Landschaftskunst zur Untersuchung und Verhandlung von Raumvorstellungen und Kunst.
Die Schute, ein motorloser Lastenkahn wie man ihn im Hamburger Hafen benutzt, wurde mit zwei Aufbauten für verschiedene Arbeitsschwerpunkte versehen: "Mehrzweckhaus" und "Biologische Forschungsstation". Die Arbeit mit der Biologischen Forschungsstation war enger thematisch auf Landschafts-, Natur- und Stadtideen fokussiert, während die Arbeit vom Mehrzweckhaus aus in einen offeneren künstlerischen Raum hinein forschte.
Mehrzweckhaus
Das MEHRZWECKHAUS / Silberraum (nach Entwürfen des Künstlers Malte Urbschat) ist für viele Nutzungen offen, die auf die jeweiligen Liegeplätzen der Schute eingehen. Zurzeit entwickeln Corinna Koch und Iris Wehberg, die Leiterinnen des Mehrzweckhauses, gemeinsam mit Hamburger und Internationalen Künstlern künstlerische Vorhaben im Bezug auf den Hamburger Insel-Stadtteil Wilhelmsburg, in dem die Schute seit dem Herbst 2006 liegt.
Biologische Forschungsstation
Auf dem Mehrzweckhaus steht ein Holzhaus, die BIOLOGISCHE FORSCHUNGSSTATION (eine benutzbare Installation des Künstlers Mark Dion). Von der Biologischen
Forschungsstation aus konzentriert die Galerie für Landschaftskunst gemeinsam
mit vielen Teilnehmern und viel-disziplinären Veranstaltungspartnern
den Blick auf die Gewässer, auf denen sich die Schute jeweils befindet.
Die Gewässer werden exemplarisch und modellhaft auf die Landschafts-,
Stadt- und Naturvorstellungen hin erkundet, die sich an ihnen entzünden.
2006 und 2007 ist dies der Veringkanal in Hamburg-Wilhelmsburg: ein besonders interessantes
Gewässer, stark kontaminiert, vielschichtig verwoben mit
dem Stadtteil, mit einer langen Nutzungsgeschichte, mit widerstreitenden Ansprüchen von Bewohnern und aktueller Stadtpolitik.
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